Weltweite MicroStrategy-Studie zu Analytics: 97 Prozent der Echtzeit-Entscheidungen von Unternehmen werden mit unzureichenden Daten getroffen

Dienstag, 22. Oktober 2019

60 Prozent der Mitarbeiter benötigen Stunden oder Tage, um relevante Informationen zu erhalten – nur drei Prozent finden Informationen in Sekunden

Tysons Corner (USA)/Köln, 22. Oktober 2019MicroStrategy® Incorporated (Nasdaq: MSTR), ein weltweit führender Anbieter von Software für Analytics und Mobility, hat die Ergebnisse seines Reports 2020 Global State of Enterprise Analytics veröffentlicht. Der Report belegt, dass 94 Prozent der Unternehmen zwar glauben, dass Daten und Datenanalysen für ihre digitale Transformation und ihr Wachstum wichtig sind, in den meisten Unternehmen noch keine datengetriebene Kultur ermöglicht wird.

Die wichtigsten Erkenntnisse des Reports:

  • Verglichen mit leitenden Angestellten und Führungskräften, haben Mitarbeiter mit Kundenkontakt in Sachen Daten und Analysen das Nachsehen. Der Unterschied zwischen denjenigen Mitarbeitern, die privilegierten bzw. kaum Zugriff auf Daten haben, ist in der Finanzdienstleistungsbranche am stärksten ausgeprägt: Hier haben nur elf Prozent der Mitarbeiter der „ersten Reihe“ Zugriff auf Analyseberichte.
  • Für 60 Prozent der Angestellten dauert es Stunden oder Tage, relevante Informationen zu erhalten. Nur drei Prozent finden Informationen innerhalb von Sekunden.
  • Für datengetriebene Entscheidung müssen 79 Prozent derjenigen, die nicht mit Analytics vertraut sind, die IT oder einen Business-Analysten um Hilfe bitten. Nur sieben Prozent nutzen ein Self-Service-Tool.
  • Die Investments in Analytics-Initiativen, insbesondere in entsprechend ausgebildete Mitarbeiter und Technologie, nehmen zu: 75 Prozent der großen und 59 Prozent der kleineren Unternehmen (unter 1.000 Mitarbeitern) sagen, dass sie mehr in Personal mit den passenden Skills investieren werden. 79 Prozent der großen und 60 Prozent der kleineren Unternehmen geben an, stärker in Technologie investieren zu wollen.

„Erschreckender Weise improvisiert die Mehrheit der Mitarbeiter noch immer, wenn es um datengetriebene Entscheidungen geht“, sagte Marge Breya, Senior Executive Vice President und Chief Marketing Officer bei MicroStrategy Incorporated. „Da die Akzeptanz von Self-Service-Analytics bei 30 Prozent liegt, müssen Unternehmen zeitnah Erkenntnisse ans Tageslicht befördern, die dem gesamten Team nutzen. 65 Prozent der Unternehmen planen, ihre Investitionen in Analytics im nächsten Jahr zu erhöhen. Wir empfehlen, mit diesen Investments eine ‚Insights first‘-Kultur aufzubauen, die datengetriebene Entscheidungsfindung und kontinuierliche Transformation belohnt – denn das ist die wesentliche Grundlage für die Transformation zum Intelligent Enterprise™.“

Die Befragten des Surveys, die bereits Analytics nutzen, profitieren von mehr Effizienz und Produktivität, der schnelleren, einer effektiveren Entscheidungsfindung und einer besseren finanziellen Performance. Der Einzelhandel und das Gesundheitswesen sind in diesem Bereich führend. Sie nutzen Analytics, um neue Produkt- und Umsatzquellen zu identifizieren und zu erschließen.

Empfehlungen für künftigen Erfolg:

  • Denken Sie offen und machen Sie sich Multi-Tool-Umgebungen zunutze. Es ist nicht mehr realistisch zu glauben, dass ein einziges Tool alle Bedürfnisse eines Unternehmens erfüllen oder unterschiedlichen Fähigkeiten der verschiedenen Anwender entsprechen kann. Deswegen sollten Unternehmen für Enterpreise Analytics eine offene Plattform in Betracht ziehen, die eine sichere, verwaltete, skalierbare, leistungsstarke Umgebung gewährleistet. Diese Offenheit ermöglicht es anderen Tools, auf vertrauenswürdige Unternehmensdaten zuzugreifen, Informationen aus mehreren Systemen zusammenzuführen und schnell Inhalte zu erstellen – ohne dass Anwender ihre bevorzugten BI-Tools für Data Science, KI und Self-Service aufgeben müssen.
  • Befähigen Sie jeden Mitarbeiter, jeden Prozess, jede Anwendung und jedes Endgerät. In Unternehmen werden täglich zahlreiche Entscheidungen getroffen, wo Einblicke in Sekunden zur Verfügung stehen müssen. Unternehmen sollten daher den Anwendern das Gewinne von Erkenntnissen über die von ihnen täglich genutzten mobilen Anwendungen, Bildschirme, Produkte und Business-Apps ermöglichen.
  • Beginnen Sie mit vertrauenswürdigen Daten und reichern Sie diese an, um Einblicke zu gewinnen. Um Analytics der nächsten Generation voll ausschöpfen zu können, benötigen Nutzer verwaltete, vertrauenswürdige Unternehmensdatenbestände und Systeme, die sich mit der Nutzung verbessern. Durch die Integration einer semantischen Schicht, die mit der Zeit dazulernt, können Unternehmen den Weg zu einer neuen Klasse von KI-gesteuerten Anwendungen und Erfahrungen ebnen, indem sie ihre Daten mit Systemnutzungs-, Standort- und Telemetrie-Daten schichten. Dadurch trägt jeder Anwender Einsichten bei und regt eine Feedback-Schleife an, die das Unternehmen darin unterstützt, mehr und mehr zum Intelligent Enterprise zu werden.

Der Global Report hat zudem eindrucksvolle Erkenntnisse zur aktuellen Situation der Analytics-Initiativen der Unternehmen von BI- und Analytics-Entscheidungsträgern sowie zu ihren künftigen Plänen in den folgenden Ländern offenbart:

  • Deutschland: Cloud Computing wird in den kommenden fünf Jahren den größten Einfluss auf deutsche Analytics-Initiativen haben, während in Japan und Brasilien IoT im Vordergrund stehen wird.
  • Brasilien: Neben Deutschland hatte Brasilien die meisten (58 Prozent) Mitarbeiter mit Kundenkontakt, die Zugriff auf Unternehmensdaten und -analysen haben. Die USA landete mit 44 Prozent auf dem letzten Platz. Rund ein Drittel (32 Prozent) der Befragten in Brasilien glauben, dass ihre Analytics-Programme die der Konkurrenz übertreffen, verglichen mit 26 Prozent im weltweiten Durchschnitt.
  • Japan: Fast ein Viertel (23 Prozent) der Befragten gab an, dass ihre Mitarbeiter der „ersten Reihe“ mit schnellen Analytics-Einblicken zu besseren Entscheidungsfindungen befähigt wurden.
  • Großbritannien: Fast ein Viertel (24 Prozent) der britischen Befragten glaubte, dass sie mit ihrem Analytics-Programm im Vergleich zu ihren Kollegen im Hintertreffen waren.
  • USA: Unternehmen in den USA scheinen im Vergleich zu anderen Ländern Cloud BI und Analytics am wenigsten in Betracht zu ziehen. 50 Prozent gaben an, dass ihre Organisation einen Umzug in die Cloud nicht auf dem Plan hat. In Großbritannien lag diese Zahl bei 14, in Japan bei 15 Prozent. Die Befragten glauben, dass Cloud Computing, IoT und Big Data in den kommenden fünf Jahren den größten Einfluss auf Analytics-Initiativen in den USA haben werden.

Um einen globalen und branchenübergreifenden Überblick zum aktuellen Status und die Zukunft der Nutzung von Daten und Enterprise Analytics zu erhalten, befragte MicroStrategy im zweiten Quartal 2019 rund 500 Business-Intelligence- und Analytics-Experten in Brasilien, Deutschland, Japan, Großbritannien und den USA aus zehn Branchen (u.a. Finanzdienstleistungen, Behörden, Gesundheitswesen, Hotellerie, Fertigung, Einzelhandel, Software-Technologie, Professional Services Telekommunikation), wobei die Mehrheit in Unternehmen mit über 100 Millionen US-Dollar Jahresumsatz beschäftigt ist. Zum zweiten Mal in Folge wurde die Umfrage für MicroStrategy vom Marktforschungsunternehmen Hall & Partners durchgeführt.

Weitere Informationen zum Report

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Über MicroStrategy Incorporated

MicroStrategy (Nasdaq: MSTR) ist ein weltweit führender Software- und Service-Anbieter für Enterprise Analytics und mobile Business Intelligence. Unser Ziel ist es, Unternehmen in der Transformation zum Intelligent Enterprise™ zu unterstützen. MicroStrategy 2019™ bietet moderne Analytics über eine offene und umfassende Enterprise-fähige Plattform, die entwickelt wurde, um Geschäftsergebnisse mit mit Federated Analytics, Transformational Mobility und HyperIntelligence™ zu steigern Weitere Informationen finden Sie unter MicroStrategy ‒ oder folgen Sie uns auf LinkedIn, Twitter und Facebook.

Source: MicroStrategy